Allergie durch Augentropfen
Inhaltsstoffe von Augentropfen (zum Beispiel Konservierungsmittel) können eine allergische Reaktion der Augen auslösen.
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Allergie durch Augentropfen
Leider können auch Inhaltsstoffe von Augentropfen allergieauslösend wirken. Manchmal ist es der Wirkstoff selbst, wie zum Beispiel:
- Mittel gegen Bakterien (Antibiotika)
- Tropfen zur Pupillenerweiterung
- Tropfen zur Augendrucksenkung bei Grünem Star
- Tropfen zur Betäubung der Augen (Lokalanästhetika)
In anderen Fällen sind es Hilfsstoffe, wie zum Beispiel Konservierungsmittel (Benzalkoniumchlorid, Chlorhexidin, Thiomersal).
Indiesen Fällen macht sich die Allergie oft durch Brennen, Jucken, Tränen und Augenrötung oder Rötung der Lider bemerkbar. Wenn Sie
eine Allergie auf Ihre Augentropfen vermuten, sollten Sie dies unbedingt mit Ihrem Augenarzt besprechen. Meist kann auf ein anderes Präparat gewechselt
werden und die akuten Beschwerden können medikamentös gelindert werden.
Auch antiallergische Tropfen sind nicht immer sicher
Leider werden immer noch viele Augentropfen gegen Allergie in Flaschenform statt in einzelnen Portionen (Monodosen, Ampullen) angeboten. Die Flaschenform hat den Nachteil, dass zur Konservierung meist Stoffe verwendet werden, die selbst häufig Allergien auslösen (zum Beispiel Benzalkoniumchlorid). Gerade wenn Sie bereits unter einer Allergie leiden ist diese Gefahr besonders gross. Zur Allergiebehandlung sollten also immer Monodosen (oder konservierungsmittelfreie Tropfen in Spezialflaschen) verwendet werden. Der geringe Mehrpreis ist aufgrund der aufwändigeren Verpackung gerechtfertigt.
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Augenarzt Daepp, Augenarztpraxis, Bahnhofstrasse 14, 6340 Baar
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