Risiken der Staroperation
Obwohl die Staroperation hervorragende Ergebnisse liefert müssen doch einige Risiken beachtet werden.
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Allgemeine Operationsrisiken
Wie bei jeder Operation können auch bei der Staroperation
allgemeine Komplikationen wie Wundheilungsstörungen, Infektionen oder Blutungen auftreten. Diese Komplikationen sind jedoch bei der Staroperation deutlich seltener als bei anderen Operationen.
Spezielle Operationsrisiken der Kataraktoperation
- Falls zur lokalen Betäubung die Variante mit einer Spritze neben das Auge gewählt wird, besteht das Risiko von Blutungen hinter dem Auge.
- Bei der Operation kann die Aufhängestruktur der natürlichen Linse (Linsenkapsel) verletzt werden. Dies kann das Einsetzten einer Kunstlinse erschweren oder es kann zu Schwellungen der Netzhaut nach der Operation kommen. Diese Netzhautschwellungen können die Sehleistung auch bei optimaler Behandlung einschränken.
- Die natürliche Linsenkapsel kann nach der Operation eintrüben. Man nennt diese Trübung den Nachstar. Mit einer Laseroperation kann diese entfernt werden.
- Die Operation kann zu einer Schwellung oder Trübung der Hornhaut führen. Durch die Staroperation wird das Risiko eine Netzhautablösung zu erleiden etwas erhöht.
- Schwerwiegende Probleme wie Infektionen oder Blutungen im Auge können auch heute noch zu einem Verlust des Sehvermögens oder gar Verlust des Auges führen. Das Risiko hierfür ist aber sehr gering.
Die Staroperation kann heute sicherlich als Routineoperation bezeichnet werden. Probleme sind selten, lassen sich aber nicht immer verhindern.
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